Das Jahr nähert sich seinem Ende.

Bald endet ein ganz besonderes Jahr für mich. Vor 17 Jahren kam ich nach Deutschland, um in einem Projekt in der Automobil-Industrie zu arbeiten. Ich – Diplom Ingenieurin aus Barcelona – sollte damals die Kabelverlegung im Kofferraum eines Fahrzeugs konstruieren. Kabelsätze und Autos begleiteten mich die letzten Jahre bis mich unsere kleine Turnerin in ihre faszinierende Turn-Welt hineinzog. Damals in Frühling 2016 teilten sich graue Kabelbäume und bunte Turnanzüge meinen beruflichen Alltag. Und im Jahr 2017 verabschiedete ich mich von der technischen Welt und widmete meine ganze Energie diesen wunderbaren bunten Stoffen.

 

Dieser Salto vorwärts in meinem Leben wäre mir natürlich ohne die enorme Unterstützung von Gimar nicht gelungen. Deshalb geht mein erstes Dankeschön an diese Familie, die mich mit ihrer Kreativität und ihrem Einsatz immer wieder begeistert. Ein großer Dank geht natürlich auch an all die Vereine, die uns ihr Vertrauen schenkten, obwohl wir ganz neu in dieser Welt waren. Angefangen mit den Jungs der TG Allgäu, die den ersten selbst entworfenen Männer-Trikot von Gimar bekamen, bis zu treuen Kunden wie der hsb oder die TSG Backnang, für die wir schon verschiedene Modelle anfertigen durften. Danke natürlich auch an die Vereine in unserer Region, die uns ganz schnell engagierten: die TTS Bodenheim, die Turnschule Weinheim, die TuS Ober Ingelheim, der TV Laubenheim und viele andere Vereine, die jetzt ihre Gimar Mannschaftsanzüge tragen. Danke auch an alle Mädchen und Jungs, die wir bei unseren Verkaufsständen kennenlernen durften, die wir immer wieder in den Hallen treffen und die jetzt zu unserem treuen Kundenstamm gehören.

 

Turnen ist eine so extreme Sportart, die in so einem jungen Alter so viel Zeit und Anstrengung beansprucht. Dank meines neuen Jobs durfte ich so viele junge Talente ansprechen, von ihren Schicksalen erfahren, dass ich sie nur bewundern kann. Deshalb liebe ich so sehr meinen Job; es war doch richtig die Kabelsätze ruhen zu lassen.

 

Natürlich gab es nicht nur Erfolge in den letzten Monaten; wir mussten auch die eine oder andere Enttäuschung erleben. Aber da müssen wir uns wieder ein Vorbild aus den jungen Turnern und Turnerinnen nehmen: sie fallen, stehen auf und machen weiter. Denn jeder Erfolg und auch jede Enttäuschung sind ein wichtiger Pflasterstein in dem holprigen und langen Weg zum Ziel, was auch immer das Ziel ist.

 

Mein Traum ist ein kleiner Laden, wo ich meine Kunden in einer gemütlichen Atmosphäre persönlich beraten kann. Meine kleine Turnerin träumt von Olympia. Es sind nur Träume; aber was wäre ein Leben ohne Träume? Denn Träume sind der Motor, der uns in Bewegung setzt; der uns nach vorne treibt.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein Jahr 2018 voller Träume und gesetzte Pflastersteine auf euren Wegen. 

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